Volkers und Tinas Reiseblog - Reisewut

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Pläne sind eben nur Pläne

Herausgegeben von Volker in Färöer · 7/5/2015 22:56:10
Tags: Island2015Färöer

Heute war schlechtes Wetter angesagt - also haben wir erstmal nichts aufregendes geplant. Wir wollten die Festung von Tórshavn anschauen, das Nordic House, das Historische Museum und ins Café Natur.

Nun ja, so ein Plan ist eben ein Plan. Und gültig bis er umgeworfen wurde. Die Festung - ja haben wir angesehen, war unspektakulär. Als wir bei dem kleinen Leuchturm waren kam die Norröna angedampft und war viel interessanter als der Hügel mit den alten Kanonen. Mit diesem Schiff sind wir von Hirtshals hergefahren.









Danach ging es zum Nordic House
- naja, wenn nicht gerade ein Konzert stattfindet dann Konferenzen - diesmal von Statoil über das Bohren in Vulkangestein?!?
Jedenfalls hat es eine tolle Aussicht über den Parkplatz
(Hej Heidi, här är det trevligt utsikt på parkeringsplatsen)!









Dann ging es in das Historische Museum - eigentlich sehr interessant - allerdings war der Beitrag über die singende Geschichtsüberlieferung am interessantesten - wir haben da ein Video angesehen, zufällig waren ältere Färöer da und die fingen an die Lieder, in denen die Sagas traditionell überfliefert werden, mitzusingen. Das war sehr bewegend wie lebendig hier Tradition ist, denn das waren normale Besucher, keine Animateure. Nachdem wir dann noch Färörischen Humor bewundert haben (was macht eine Rolle Klopapier mitten in den Exponaten?) ging es - ...









... nicht ins Café Natur - sondern an den Strand. Das Wetter war aufgeklart und hier sollte es die eine oder andere Scholle geben.

Nach gut zwei Stunden waren zwei Schollen und drei Flundern gelandet und das Abendbrot stand fest.

Genug für heute.
















Tagesausflug bei Sch...wetter

Herausgegeben von Tina in Färöer · 7/5/2015 00:40:46
Tags: Island2015Färöer

Frisch nach dem Motto "Es gibt kein schlechtes Wetter, nur falsche Kleidung" ließen wir uns nicht schrecken, fuhren trotzdem los, und lernten: "Es gibt schlechtes Wetter".

Schnee, auf den Bergen zu Eis gefrierender Schneematsch, Sturmböen, nasskalt natürlich.

Und wer sagt eigentlich, dass Wasser nicht nach oben fließen kann? Auf dem rechten Bild ist zu sehen, wie ein Wasserfall wegen des Windes hoch- statt runterfließt.



Wäre das Wetter schöner gewesen, hätte dieser kleine Fischerhafen in Leirvik sicher wirklich hübsch ausgesehen. So bin ich mal lieber im Auto geblieben, während mein todesmutiger Göttergatte ein paaar mal seine Angel von der hafenkante aus ausgeworfen hat. Ohne Erfolg, aber er hat es zumindest versucht bei plus ein Grad, frontalem Wind in geschätzter Stärke 8 und Schnee. Aber nur ein paar mal.




Impressionen von den Färöern

Herausgegeben von Tina in Färöer · 5/5/2015 23:25:29
Tags: Island2015Färöer

Das sind Risin und Kellingin. Als die Trolle auf Island keine Nahrung mehr fanden, zogen sie aus und Risin und Kellingin - der Riese und das Weib - fanden die Färöer, wo es Nahrung gab. Sie wollten die Färöer nach Island herüberziehen, aber über dei anstrengende Arbeit merkten sie nicht, wie die Zeit verging - und als die Sonne auf sie schien versteinerten sie und stehen heute noch da. So geht die Sage über die beiden Steinsäulen vor der Nordküste Eysturoys.








Auf unserem heutigen Ausflug war das Wetter zwar längst nicht immer schön, die Eindrücke aber schon. Die Inseln heißen nicht umsonst Färöer - nämlich Schafinseln - an jeder möglichen und unmöglichen Stelle laufen Schafe herum. Zur Zeit haben sie alle Lämmer. Das auf diesem Bild war wohl erst ein paar Stunden alt, die Nachgeburt war noch bei der Mutter zu sehen.

Der Wasserfall ist der größte auf den Färöern, er heißt Fossa, was einfach Wasserfall heißt. Ist ja mal ne Aussage, der Name.

Immer wieder interessant sind die Küstenformationen, die von eiszeitlichen Gletschern, Wind, Wasserläufen und Wellen so geschaffen werden. Unten links bei Tjørnuvik. Da hat Volker dann auch seine Angel ausgeworfen, heute aber ohne Erfolg.



Dann waren wir noch in Kirkjubøur. Von 1111 bis 1538 war hier der Bischofssitz des Bistums Färöer. Unten der alte Wikingerhof und ein Blick hinein, es ist das älteste bewohnte Holzhaus Europas. Der Ort Kirkjubøur hat 75 Einwohner und man gibt sich viel Mühe, den Charme der alten Häuser zu erhalten.




Ein Ort mit Geschichte: Tinganes

Herausgegeben von Tina in Färöer · 4/5/2015 20:16:36
Tags: Island2015TórshavnTinganes

Tinganes bedeutet übrigens Ting-Landzunge. Hier haben schon um 900 u.Z. die färöischen Wikinger ihr Ting abgehalten.

Heute hat hier die färöische Regierung ihren Sitz, in den Gebäuden rechts im Bild.











Alt und wunderschön: Tinganes

Herausgegeben von Tina in Färöer · 4/5/2015 20:10:44
Tags: Island2015TórshavnTinganes

Auf der Halbinsel Tinganes stehen viele alte, dunkelrote Häuser mit Grasdächern. Verwinkelte Gassen aus Natursteinen - man fühlt sich ein paar hundert Jahre zurückversetzt. Es ist wirklich eine bezaubernde Ecke. wenn das Wetter schöner ist, sehen wir uns das sicher noch mal an.








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