Volkers und Tinas Reiseblog - Reisewut

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Herausgegeben von Tina in Ísafjörður · 21/5/2015 20:42:45
Tags: Island2015Ísafjörður

In unserem Isländisch-Crash-Kurs sind wir insgesamt fünf. Von links nach rechts:

Olöf, unsere Lehrerin, Isländerin
Volker
Tina
Vera (aus Manchester, UK)
Jane (aus Prüm)
Samantha (aus Seattle)

Neben dem Erlernen des Isländischen trainieren wir so auch gleich unser englisch noch mit, denn wenn etwas erklärt wird oder wir uns in den Pausen unterhalten, dann eben auf englisch.

Wir haben jedenfalls viel Spaß und haben auch schon reichlich was gelernt, wenn man mal überlegt, dass es erst vier Tage sind.




Autoreparatur Fortsetzung

Herausgegeben von Tina in Ísafjörður · 21/5/2015 02:39:29
Tags: Island2015

Heute morgen (Mittwoch) haben wir dann mal unser Auto und leider auch die Rechnung abgeholt: circa 30.000 Kronen inkl. circa 5.000 Kronen Spätzuschlag. Das sind ungefähr 200 €. Nun läuft der mittlere Zigarettenanzünder - sie haben da wohl ne Sicherung gewechselt (was komisch ist, weil eigentlich angeblich alle drei an der gleichen Sicherung hängen und der vordere Zigarettenanzünder immer funktionierte). Der hintere Zigarettenanzünder funktioniert immer noch nicht, sie hätten nicht gewusst, wo sie da suchen sollen, das könne ja alles mögliche sein. Aber sie haben laut Rechnung 2 Stunden gebraucht.

Unser Verhältnis zu isländischen Autowerkstätten hat sich in den letzten Tagen - sagen wir mal - nicht zum Positiven entwickelt.



Autowerkstätten in Island

Herausgegeben von Tina in Ísafjörður · 20/5/2015 00:46:48
Tags: Island2015Ísafjörður

Gestern waren wir nun mit unserem Auto zur Werkstatt.

Soooo leicht ist es hier nun aber nicht, sein Auto reparieren zu lassen.

Erste Werkstatt:
Sie hätten erst nächste Woche wieder Zeit, das Reifengeschäft wäre aber da drüben (150 m weiter) und in eine andere Richtung sei noch eine Werkstatt.

Der Reifenladen reparierte dann zumindest sehr zügig den Reifen. Aber die machen eben im wesentlichen nur Reifen, also weiter.

Dritte Werkstatt: Wir sind sehr beschäftigt, Termine haben wir erst wieder in drei Wochen frei. Aaaaaber: für Leute, die auf Reisen sind oder so bieten wir an, gegen einen kleinen Aufpreis von 2000 - 3000 Kronen nach 17:00 die Reparatur zu machen, wenn Sie das möchten ...

Nun ja, angesichts der Tatsache, dass wir vielleicht in ein paar Tagen schon campen und dann auch unsere Kühlbox benutzen wollen - und dann auch immer nur kurz an einem Ort sind - möchten wir.

Wir haben das Auto vorhin hingebracht und holen es morgen früh wieder ab. Hoffnung macht, dass sie uns gestern schon sagten, das Problem hätten sie schon mal gehabt und denken, sie wissen, was es ist.

Also: Wenn jemand von Euch noch eine/n KfZ-MechanikerIn kennt, die / der sich selbständig machen und auswandern will: Island wäre wohl ein Land mit guten Chancen dafür.



Platt in Ísafjörður

Herausgegeben von Volker in Ísafjörður · 17/5/2015 21:08:06
Tags: Island2015Ísafjörður

Heute wollten wir einen ruhigen Tag machen - das haben wir dann auch. Ich habe noch einen kleinen Spaziergang gemacht um die Stadt zu erkunden und mir etwas die Beine zu verteten. Am Abend, als wir einen leckeren Thai (Thai Koon) ausprobiert haben, wollten wir hinterher noch mit dem Auto los und einen Angelsee ansehen, der hier ist der Nähe ist. Tja, das war wohl nichts. Ein Nagel im Reifen. Da haben wir morgen erstmal einen Ausflug in die Werkstatt auf dem Plan, zum Glück ist die nächste nicht weit.





Geschafft - in Ísafjörður, Ende der ersten Etappe

Herausgegeben von Volker in Nach Ísafjörður · 16/5/2015 22:22:27
Tags: Island2015ÍsafjörðurFossatúnTröllfossGlanni

Wir haben im Fossatún Country Hotel geschlafen wie zwei Steine - und wir können es unbedingt weiterempfehlen. Der Trollburger zum Abendbrot war richtig gut und nach einem guten Frühstück heute morgen haben wir uns noch mal den Wasserfall Tröllfoss direkt vor unserem Zimmerfenster angeschaut und ein Abschiedsbild gemacht. Tschüß, Tröllfoss, kann gut sein, dass wir uns wiedersehen.






Eine recht lange Strecke lag heute vor uns. Auf dem Weg kamen wir am Wasserfall Glanni vorbei, sehr beliebt bei Lachsen und AnglerInnen. Aber vor allem sehr schön.













Durch Täler und über Hochebenen mit seeeeeeehr viel Schnee ging es dann in die Westfjorde. Da heißt es dann abwechselnd rein in einen Fjord bis zum Ende und wieder raus, das gleiche wieder mit dem nächsten und so fort. Auf der Karte auf der Hauptseite könnt Ihr Euch ansehen, wieviele Fjorde es da oben gibt. Und so menschenleer wie es dort über weite Strecken ist, hatten wir den Eindruck, dass die Zahl der Fjorde die Zahl der EinwohnerInnen wohl übertrifft.

Schließlich kamen wir kurz nach drei in Ísafjörður an, am Ende unserer ersten Etappe. Hier haben wir ab Montag einen einwöchigen Isländisch-Intensivkurs. Und zwar - tataaaaaa - am University Centre of the Westfjords - Háskólasetur Vestfjarða.

Mit dem Begriff Universität verband ich bis vor kurzem auch eine gewisse Vorstellung davon, wie ein Universitätsgebäude aussieht. Nun hat Ísafjörður gerade mal 2500 EinwohnerInnen und darum war natürlich klar, dass die Uni hier sehr, sehr klein ist. Wir haben sie uns vorhin angesehen - sie ist noch viel, viel kleiner als gedacht. Sie nimmt nicht einmal das ganze Gebäude ein, rechts und links sind noch andere Nutzer.

Wir freuen uns jedenfalls auf den Kurs, es sind außer uns nur zwei weitere TeilnehmerInnen dabei und wir werden sicherlich - hoffentlich - viel Spaß haben.

Hier ist die bekannte Kostprobe: Wie spricht man den Namen des Vulkans aus, der vor ein paar Jahren den ganzen europäischen Flugverkehr lahmlegte?

Geschrieben: Eyjafjallajökull (Inselbergegletscher)
Gesprochen: Äijafjaddlajöhkuddl

Alles klar? Montag geht es los.



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